Yay.. dies ist ein Testeintrag von Windows aus mit dem Google Chrome-Browser…
Großartige Änderungen, die mir aufgefallen sind, gegenüber dem Firefox und anderen Etablierten Browsern:
- Weder Titel- noch Menüleiste oben, die entfallen komplett. Ein Einstellungsbutton oben rechts an der Seite.
- Jeder Tab wird als eigener Prozess gestartet, dies bietet zwei Vorteile: Bringt eine Webseite die Engine zum abstürzen, so hängt sich nicht der ganze Browser auf. Außerdem bringt dies einen Geschwindigkeitsvorteil auf Computern Multicore-Prozessoren, da verteilt gearbeitet werden kann.
- Die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau ist momentan ungeschlagen.
- Bei Google-eigenen Seiten ist die Geschwindigkeit noch höher. Insbesondere gibt es keinerlei Wartezeit mehr bei youtube.com
- Google Chrome ist in der aktuellen BETA Version noch nicht Erweiterbar. Es wird aber eine API für Entwickler kommen, die Erweiterungen ermöglicht.
- Vermutlich wird es keine möglichkeit geben, in Chrome irgendwie die Werbung abzuschalten, wie bei Firefox mit “Adblock (Plus)”, da eine Haupteinnahmequelle von Google nunmal Werbung ist.
- In der ersten Version der EULA von Google Chrome stand, dass der User alle Rechte an gewonnenen Daten beim Surfen mit Chrome an Google abtreten muss. Erst nach Protest wurde dies geändert.
- Jede Chrome-Installation hat eine eindeutige ID, sodass man eindeutig von Google identifiziert werden kann.
- Alle eingegebenen Daten in der Adresszeile landen bei Google. Dies ist natürlich nur deshalb unumgänglich, weil Chrome dir ja Vorschläge macht, was du mit der Eingegebenen Zeichenkette machen willst. Denn Google sucht dir, sobald du irgendetwas eingibst (beim Tippen!), sofort die besten Suchtreffer raus und präsentiert sie dir unter der Eingabezeile!
Wie der Datenschutzbeauftragte schon schreibt: Jeder muss selbst wissen, ob ihm das schmeckt, wenn Google alles über einen selbst weiß. Ohne Adblocker ist Chrome auf jeden Fall nichts für mich.
Achja, und falls jemand vor hat, Chrome zu testen: Bei der Installation legt sich der Google Updater automatisch einen Registry-Eintrag an, der bewirkt, dass er bei jedem Hochfahren gestartet wird. Zu finden in “HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run” Eintrag “Google Update”. Einfach mit “Ausführen” => “regedit” da hinbrowsen und dann auf den Google-Eintrag und Rechtsklick => Löschen. Oder per “msconfig” raushauen. Ich finde es reicht deutlich, wenn ein Browser bei seinem eigenen Start nach Updates fragt.
Siehe auch: Heise: Schwachstellen in Chrome