Achievement unlocked!
Wer braucht schon Gameplay, wenn es Achievements gibt?
Sehr nettes, satirisch gemeintes, Flashspiel:
edit: Sag mir doch wer, dass der Link falsch gelegt war!
Wer braucht schon Gameplay, wenn es Achievements gibt?
Sehr nettes, satirisch gemeintes, Flashspiel:
edit: Sag mir doch wer, dass der Link falsch gelegt war!
Hier schreibe ich nieder, was ich anpassen sollte, wenn ich mal wieder eine neue Linux-Distribution aufgesetzt habe.
Bislang hatte ich aufgesetzt (chronologisch):
Geplant:
So, damit ist die Ubucon 2009 zuende. Die Inhalte der Vorträge waren gut, besonders gefallen hat mir aber die Organisation durch den ubuntu Deutschland e.V.! Getränke- und Brötchen-Flatrate (+einige Bleche Berliner am Samstag) für 10€ für 3 Tage.. top! Großes Dankeschön an alle Helfer dort! Tweets und Identi.ca-Einträge gab es auch dazu.
Des weiteren habe ich jetzt ein neues digitales Zertifikat, diesmal von CACert ausgestellt. Den alten öffentlichen Schlüssel, der noch im Menü zu finden ist, ersetze ich demnächst. Ich kann jetzt auch andere Personen für CACert “assuren” (Die Übersetzung passt hier nicht ganz).
Ok, ich muss ein paar meiner Aussagen teilweise revidieren: Ich habe mir gerade durchgelesen, was dieses Aktionsbündnis (in einem offenen Brief) fordert.
Klar ist zunächst:
Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele, ob über Internet oder auf dem PC, die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle gewaltverherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt.
Erinnert mich ein wenig an:
Spiele, in denen es nur um Gewalt geht. Spiele in denen man Rentner gnadenlos zu schande schlägt. [...] Spiele, in denen das Blut nur so durch die Gegend spritzt. Um ihnen zu demonstrieren, wie brutal die aktuellen sehr realistischen Spiele sind, haben wir für Sie ein Video vorbereitet.
(Wer es nicht kennt: hier, bei dem Flash dann auf “Überspringen” klicken um die bösen fluchenden Menschen nicht anhören zu müssen und dann noch den USK-Mann abwarten, danach kommts.. aber es lohnt sich, für die dies noch nicht kennen!)
Wir wollen weniger Gewalt im Fernsehen. [...]
Eine „Gewaltquote“, der Anteil von Sendungen mit Gewalt in Relation zur Gesamtsendezeit pro Sender, sollte eingeführt werden.
Aha. Zählt dann eine Sendung, in der einmal jemand ne Faust ins Gesicht bekommt, als Gewalt, oder nur der Schlag (0,001s) oder wie stellen die sich das vor? In meinen Augen kann die Brutalität einer Sendung nicht objektiv bewertet werden. Und wenn da dann wieder ein Gremium für her muss, was das ganze subjektiv tun soll.. dafür haben wir die FSK, die bewerten schon subjektiv genug und der Sinn wäre der gleiche.
Die Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche
fernsehen, sollten generell gewaltfrei sein.
Aha. Wer sagt denn, wann Jugendliche mal nicht fernsehen? Gehen wir davon aus, dass der durchschnittliche Jugendliche um 22:15 Uhr ins Bett geht und vorher fernsieht. Um 20:15 dürften dann also nur noch höchstens FSK 6 Filme laufen? (btw: Die Zeichentrickfilme, in denen Dagobert Duck den bösen Panzerknackern auf die Schnauze haut, sind FSK 6. Vielleicht schon zu viel der Gewalt? Dann also eher FSK 0.) Das würde bedeuten: Kein James Bond mehr zu einer halbwegs annehmbaren Zeit. Kein Star Wars und schon gar keine Neuinterpretation von “Romeo und Julia” verfilmt! Ehrlich.. wollen die Mitglieder dieses Aktionsbündnisses das wirklich?
Wir wollen mehr Jugendschutz im Internet. In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Wie diese Aktivitäten eingedämmt werden können, wissen wir nicht. [...]
Geht doch ganz einfach: Chatrooms und Foren verbieten! Ach, diese Forderung ist überzogen? Dann überlegt euch das mit den Forderungen zu Computerspielen und Fernsehen lieber nochmal.
Und letztendlich:
Wir wollen, dass der Zugang junger Menschen zu Waffen eingeschränkt wird. Die derzeitige gesetzliche Regelung ermöglicht die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14. Lebensjahr. [...] Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf großkalibrige Waffen verzichten kann. [...]
Man beachte das Wort “großkalibrig”. Hier wollte man den Schützen offenbar dann doch nicht zu nahe treten. Glauben die wirklich, Amokläufe würden seltener oder weniger blutig ablaufen, nur weil der Schütze eine kleinkalibrige Waffe in der Hand hält? Meinen die im Ernst, dass man mit Kleinkalibern keine Menschen töten kann? Was ist das denn für eine unglaublich dumme Forderung. Schätze, jemand von den Verfassern ist selbst Mitglied im Schützenverein, anders kann ich mir das nicht erklären.
Eine Quellenangabe bin ich euch auch noch Schuldig: hier. Gute Nacht!
Ein “Aktionsbündnis zum Amoklauf in Winnenden” hat eine Aktion geplant, bei der man “Spiele, die das Töten von Menschen simulieren” in einen Container werfen kann. Aber Schützenvereine sind O.K.? Ich wäre eher für einen Container, in den man Waffen werfen kann, als einen, in den man Unterhaltungssoftware schmeißt.
Wenn wir ehrlich sind, liegt es doch an unserer Gesellschaft, dass es Amokläufer gibt. Und an gewissen psychischen Abnormalitäten im Geiste dieser Menschen, bedingt durch ihre Vergangenheit. Und die Vergangenheit wird stark beeinflusst von…? Richtig, den Familien! Anstatt jetzt also die Schuld auf die bösen Killerspiele zu schieben, sollten diese Mütter und Väter, die diese Aktion leiten, also mal bei sich selbst nachgucken, ob sie alles richtig gemacht haben. Achja.. und selbst dann noch Actionfilme gucken wollen? Geht gar nicht!
Nun, ihr kennt meine Einstellung zu dem Thema. Wenn ihr selbst bei dieser wirklich großartigen Aktion dabei sein wollt, dann sucht einfach die billigsten Schachbretter die ihr finden könnt in eurem Haushalt und werft sie dort hinein. Schließlich wird bei Schach das Töten, nicht nur von Pferden (Springern), sondern auch von Bauern, Läufern und Königen simuliert, selbst vor Damen wird kein halt gemacht! Satire ist genau das, was diese absolut sinnlose Aktion dieses absolut schlechten Aktionsbündnisses gegen Killerspiele (denn gegen etwas anderes sind sie nicht) benötigt. Falls ihr in der Nähe von Stuttgart wohnt, macht bitte (in unserem Sinne) mit!
17. Oktober, 10 bis 19 Uhr an der Staatsoper in Stuttgart. Schach-, Dame- und Mühlebretter ahoi!
Das Video ist voll an mir vorbeigegangen.. gerade gefunden:
Am Freitag startet die Ubucon 2009 – und ich bin dabei! Auch wenn ich gerade hauptsächlich Archlinux nutze, habe ich Ubuntu auf meinem Netbook laufen und die meisten Themen auf der Ubucon sollten auch für andere Distributionen anwendbar sein. Von daher denke ich mal, dass das da recht cool wird.
btw: Man merkt, dass in Niedersachsen Ferien sind wenn.. ich mal wieder sehr lange gar nichts poste, so wie momentan
Unser Außenminister in spe twittert jetzt selbst – auf englisch! Falls jemand einen Twitter-Account besitzt: Followen!
Ich hoffe mal, dass der nicht allzu bald wieder aufhört mit Tweets. Zu so einer satirischen Aktion gehört auch ein gewisses Durchhaltevermögen.