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Mitja Schmakeit

Bereits 45.75% des Tages sind vergangen. Es sind also nur noch 54.25% übrig!

Mozilla

bedeutet “Mosaic Killer” =)

Warum heutzutage sämtliche Browser (einschließlich Internet Explorer und Google Chrome) in ihrem User-Agent das Wörtchen “Mozilla” am anfang stehen haben, ist hier (als nette kleine Geschichte) erklärt.

Please, please rob me!

458 new opportunities! Eine sehr nette Seite, die den Wahn dieser Statusmeldungen versucht ein wenig verständlicher zu machen. Als Gegenargument stehen natürlich Dinge wie “Es steht ja nirgendwo wo diejenigen wohnen, die gerade nicht zuhause sind.” Aber alleine wenn man sich ältere Statusmeldungen durchliest wird man mehr oder weniger deutliche Anhaltspunkte auf den Wohnort, zumeist auch auf die Adresse und den vollständigen Namen finden. Der Besitz einer eigenen Homepage mit eigener Domain reicht schon: dann kann man bei der DENIC die komplette Adresse erfragen. Und was brächte eine Homepage, wenn sie nicht bei Twitter verlinkt wäre :) .
@pleaserobme.com Keep up the good work!

Google < Google

Google < Google
gOOgLe
Gooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooogle
elgooG

epetitionen!

Dass das Deutsche epetitionen-System ziemlich schlecht ist, hatte ich hier schonmal beschrieben. Interessant sind aber auch die Meldungen, die dieses System so hervorbringt. Ich wollte heute hier mitzeichnen doch scheiterte kläglich an der Anmeldung. Ich habe mein Passwort, meinen Benutzernamen und sogar meine E-Mailadresse vergessen. Was tut man? Genau, zuerst probiert man, ob man über die “Passwort-Vergessen-Funktion” vielleicht doch noch auf die richtige E-Mailadresse oder den richtigen Benutzernamen kommt. Lustigerweise gibt diese Funktion dieses Systems bei jeglichem eingegebenen Namen einfach nur folgendes Zurück: “Dieses Benutzerkonto wurde noch nicht akzeptiert. Wenn Sie Ihre E-Mail Adresse ändern möchten, klicken Sie hier.” Man kann wirklich alles eingeben, einschließlich “asdfasdfsafdsafd”. Auch bei eingegebenen Mailadressen verhält es sich so.
Was tut man also, wenn man über diese Funktion keinen Erfolg hat? Wenn einem die Daten des Accounts nicht wichtig waren – und das ist hier so – dann registriert man sich einfach neu. Das versuchte ich dann auch. Mit allen korrekten Daten, wie irgendwann letztes Jahr halt auch. Das Ergebnis war folgendes:

Sie dürfen nicht mehrere Benutzerkonten nacheinander vom selben Computer registrieren. Starten Sie Ihren Browser erneut, um ein weiteres Benutzerkonto zu registerieren.

Der erste Satz stellt die Regel auf, dass vom selben Computer nicht nacheinander (was immer das heißen mag) mehrere Benutzerkonten erstellt werden dürfen. Was ich hier auch gar nicht tat oder versuchte. Ich versuchte ein Konto zu erstellen. Ich bezweifle, dass diese Meldung mit meiner Registrierung letztes Jahr zu tun hat, da ich seitdem eine andere IP-Adresse und sogar eine komplett andere Betriebssysteminstallation mit nicht übernommenen Cookies habe.
Der zweite Satz bezieht sich dann gar nicht mehr auf den Computer, sondern auf den Browser. Außerdem erklärt er, wie man die im ersten Satz aufgestellte Regel (“dürfen nicht“) umgehen kann. Interessant, diese Meldung, die sich selbst Hintergeht :-)

Da ich keine Lust hatte, die zwanzig Firefox-Tabs neu zu laden, öffnete ich einfach Epiphany und probierte es damit noch einmal. Und siehe da – es klappte. Mitzeichner#7332.

Joomla 1.6

Das Video ist voll an mir vorbeigegangen.. gerade gefunden:

Lifting The Lid on Joomla 1.6 from Andrew Smith on Vimeo.

RetteDeineFreiheit.de

Vom Macher von Du bist Terrorist: Wähle CDU und RetteDeineFreiheit.de!

Fefe’d

Warum können Webseiten bzw. Blogs, die zumindest zu einem bestimmten Ereignis hohe Besucherzahlen haben (ca. ab 10.000 Besucher/Stunde) nicht aufpassen, worauf sie verlinken? Wenn man über so einen Besucherstrom verfügen kann, hat man auch eine gewisse Verantwortung, wenn man Links auf andere Seiten setzt. Aktuelles Beispiel von heute: Fefe. Er hat über die Polizeigewalt am Rande der FsA09 berichtet. Dabei verlinkte er auch das Blog von Adrian Lang (ja, jetzt ist die Seite eh down, da kann ich sie auch verlinken). Dessen Webspace scheint nicht gerade erfreut gewesen zu sein über den (für dessen Verhältnisse vermutlich sehr hohen) Besucherstrom – und schaltete ab. Beim Aufruf erhält man mindestens seit einer Stunde nichts als eine leere Seite. Wäre es nicht möglich gewesen, denjenigen vorzuwarnen, damit dieser evtl. mit seinem Hoster zusammen rechtzeitig reagieren kann? Vielleicht war es ein komplett unkommerzielles Blog. Wenn aber Werbung darauf geschaltet war, wird das schon ärgerlich sein, dass ausgerechnet dann, wenn man so viele Besucher bekommen kann, die Webseite abgeschaltet wird wg. zu hohen Traffics.
Also nächstes mal bitte einfach Vorwarnen oder Fragen, ob man jemanden aufgrund des zu erwartenden Traffics verlinken soll.

Internetsucht

China betrachtet seit einiger Zeit die Internetabhängigkeit von Kindern und Jugendlichen als ernsthaftes Problem. Es wird angenommen, dass Millionen von Menschen abhängig seien. Als gefährdet gilt, wer täglich mehr als sechs Stunden im Laufe von drei Monaten in der Freizeit online ist und einige Symptome zeigt wie Stress, Konzentrations- oder Schlafstörungen und den Drang, wieder ins Internet zu gehen.

(Quelle: heise: China verbietet Elektroschocks im Rahmen der Therapie von Internetsüchtigen, Hervorhebung von mir.)

Na dann bin ich ja beruhigt, dass ich nicht Internetsüchtig bin. Ehrlich gesagt habe ich in meinen fünf Tagen Urlaub an der Nordsee nur ein einziges Mal an das Internet gedacht und zwar als mich ein Kunde bezüglich einer Domain auf dem Handy angerufen hatte. Am Strand in der Sonne liegen ist weitaus besser, als Internet. Mit einem Menschen, den man liebt, zusammen, ist es unendlich viel besser.

Und was habe ich im Internet verpasst während meiner Abwesenheit? Geschätzte 100 heise-Meldungen und 20 Mails von irgendwelchen Bots (kein Spam) und ganze 3 Mails und 9 IM-Nachrichten von ingesamt 3 echten Menschen. Zumindest privat kann ich Jahre lang auf das Internet verzichten. Wenn es nur nicht so ein verdammt guter Zeitvertreib wäre, würde ich das auch tun ;-) .

Das Gedächtnis des Internets

Es bestehe so weiterer Handlungsbedarf, “damit diese Inhalte nachhaltig verschwinden”.

Quelle

Das Internet vergisst nicht. Inhalte können aus dem Internet nur dann nachhaltig verschwinden, wenn sie wirklich für jedermann uninteressant sind. Alles, was für irgendeine Gruppe brisant ist, hat immer irgendwer auch lokal gespeichert, der es dann wieder hochladen kann. Das Internet repariert sich selbst, auch bei Zensurversuchen. Egal ob Propaganda von Rechts oder von Links. Irgendwie interessante Inhalte im Internet sind unlöschbar. Und in 40 bis 50 Jahren sind dann hoffentlich auch solche Menschen in den Regierungen und an den Spitzen von irgendwelchen Vereinigungen, die das verstanden haben. Das Internet kann nicht wirksam zensiert werden.

Wohin uns dieser Mangel an Zensur noch führen wird, ist fraglich. Denn immerhin wäre es physikalisch in der öffentlichkeit kaum möglich Hass-Propaganda hier zu verbreiten, ohne dafür belangt zu werden. Das Internet ist – ob das nun gut oder schlecht ist, sei dahingestellt – frei.

Fremdschämen mit BILD Online

So, nachdem (mittlerweile) gestern Jörg Tauss (MdB) der Piratenpartei beigetreten ist, bin ich mal über einen Link aus dem Forum der Piraten zum entsprechenden Bild Online-Artikel gekommen. Wenn man sich die Kommentare dort ansieht, kann man sich einfach nur noch fremdschämen für so unglaublich erklärungsresistente Menschen. Ich lebe in einem Umfeld von Menschen, die, zumindest nachdem man es ihnen erklärt hat, verstehen, warum die Internetsperren Mist sind. Dementsprechend ist mir noch niemand untergekommen, der die DNS-Sperren gut fand, nachdem er sich mit dem Thema befasst hat. Meinungen wie auf Bild Online in den Kommentaren teilweise zu lesen sind haben mich jetzt schlussendlich davon überzeugt, dass man eine gewisses Maß an Auffassungsgabe nicht überschreiten darf, um BILD-Leser sein zu können:

Entfernter User schrieb: man sollte mal alle PC´s von den Leuten überprüfen, die sich darüber aufregen, dass solche Seiten gesperrt werden…

Gockeline schrieb: [...] Die Gegner der Sperre brauchen so viel Energie zum protestieren die sie besser einsetzen sollten um diese Seiten ganz abzuschalten.So halte ich alle Gegner für potenzielle Anklicker dieser Seiten. [...]

kertschy schrieb: Hat den dieser dumme Mensch keine Berater? Wie kann man, wenn man selber unter Kinderporno-Verdacht steht, dann noch aus der Partei austreten, wenn diese solch ein Gesetz verabschiedet. Wie unglücklich ist das denn? [...]

hasenschrat schrieb: Alle reden hier immer über die Rechte der (erwachsenen) Internet-Benutzer.
Was ist eigentlich mit den Rechten der Kinder, die für diese Pornographie-Seiten mißbraucht werden?
Diese Rechte zu wahren finde ich wesentlich wichtiger! Und dafür ist jedes Mittel recht.

Tonne schrieb: [...] Wenn niemand diese Seiten braucht, brauche ich mich wegen einer Sperrung auch nicht aufregen.Was keiner will kann von mir aus ruhig gesperrt sein. Dieses Stoppschild dient m.E. nur dazu, daß keiner dieser Nutzer hinterher sagen kann: Das hab ich nicht gewußt…hätte nie…

So, genug fremdgeschämt für heute. Gute Nacht.

(Ich lasse die Kommentare hier ohne weiteren Kommentar meinerseits stehen, da ich denke, dass ohnehin der Großteil der Besucher meiner Webseite weiß, weshalb die in diesen Kommentaren getroffenen Aussagen hier allesamt schlecht sind. Wer dies nicht weiß, sollte sich folgende Beiträge auf diesem Blog einmal ansehen: 1, 2 aber Hauptsächlich: 3, 4, 5 und 6.)

So funktionieren die Internetsperren

Da viele Menschen offenbar glauben, “gesperrt” wäre “gelöscht”, möchte ich hier ein sehr gutes Video zeigen welches auf einfachste Weise hoffentlich auch dem Letzten klar macht, dass DNS-”Sperren” und “Löschen” im Internet nichts gemein hat:

Hier gehts zu weiteren Informationen. Ach nee, ich meinte natürlich hier.

Bald wird es auf mitja.cc außerdem ein Tutorial geben, wie man mit einem T-Online-Router die DNS-Sperren für den ganzen Haushalt – total einfach – umgehen kann. Denn wenn ihr doch mal wieder von irgendwem auf eine gesperrte Seite geschickt werdet (solche Scherzbolde dürfte es in nicht allzu ferner Zukunft öfter geben), dann wird es zwar nicht direkt eine Strafsache gegen euch geben, aber der Aufruf wird gespeichert. Kommt noch irgendein Verdachtsmoment von außerhalb hinzu, so werden die gespeicherten Aufrufe vom Provider abgefragt und somit besteht dringender Tatverdacht, was wiederum eine Hausdurchsuchung rechtfertigt. Viel Spaß damit, an alle Sperrbefürworter!

Ich für meinen Teil befürworte Löschungen von solchen Inhalten. Die Server, auf denen Kinderpornographie gehostet wird, stehen allesamt in Ländern, in denen solches Material verboten ist. Das BKA müsste also nur die Hoster bzw. Provider kontaktieren, und so eine Seite wäre binnen eines Tages abgeschaltet und der Verantwortliche hätte eine Anzeige wegen Verbreitung kinderpornographischem Materials am Hals.

Petition gegen Internetsperren erfolgreichste Petition überhaupt

Heute, am 16.06.2009 um 02:09 unterzeichnete Jannis aus Brandenburg die Online-Petition gegen Internetsperren und war damit der 128.193e Unterzeichner. Damit ist die Petition die Erfolgreichste überhaupt in Deutschland.

Heute gegen Nachmittag wird die Mitzeichnungsfrist übrigens ablaufen. Ich danke allen Mitzeichnern!

Windows 7 in der EU ohne Internet Explorer

Voodoo-IE-Logo

Nach einem Bericht von heise online hat sich Microsoft jetzt, nachdem die EU-Kommission festgestellt hatte, dass den Internet Explorer mit dem Betriebssystem zusammen zu vergeben gegen das Wettbewerbsrecht der EU verstößt, dazu entschieden in der EU den Internet Explorer aus der Endversion von Windows 7 herauszunehmen.

Die EU-Kommission hatte zwar angestrebt, dass Microsoft nicht einfach den IE weglässt sondern einige Alternativbrowser bei der Installation anbietet, aber so eine Lösung geht natürlich auch für MS. So kommen sie um die angedrohten Strafen herum und liefern mit dem Betriebssystem trotzdem eine “einfache Möglichkeit”, den Browser nachzuinstallieren. Genau das werden dann vermutlich auch die Leute tun, die Windows 7 einzeln (also ohne neuen PC) kaufen. Denn zu einer Sache ist der Internet Explorer gut: Um Firefox herunterzuladen. Bereits vorinstallierte Versionen von Windows 7 auf neuen Computern können vom Computerhersteller mit einem beliebigen Browser versehen werden. Und da braucht Microsoft ja nur kurz bei den Herstellern anzurufen, damit das ebenfalls der Internet Explorer wird, denn wer bestimmt letzten Endes die Preise für das Betriebssystem? Eben.

Trotzdem ist es ein kleiner Sieg für die Webseitengestalter, die sich schon seit Jahren mit der IE-Kompatibilität herumschlagen müssen. Bleibt zu hoffen, dass sich der Marktanteil bei den Browsern demnächst mal deutlich in Richtung einer der Besseren bewegt.

 

BKA: Kinderporno-Löschung versandet auf dem Dienstweg

Der Hammer. Wenn das BKA eine Kinderpornographische Seite auf einem Server im Ausland entdeckt, dann schreibt es nicht etwa dem betroffenen Provider bzw. Hoster direkt, sondern schickt einen Hinweis an die entsprechende Polizeistelle im Ausland. Solche Dienstwege sind ziemlich lang und so kann es schonmal einen Monat dauern, bis die benannten Seiten gelöscht sind. Damit setzt das BKA die “Achtung vor der Souveränität der Staaten” über die Menschenwürde der missbrauchten Kinder.
Quelle: CDU: Kampf gegen Kinderpornographie im Internet scheitert am BKA-Dienstweg

Sims 3 ohne SecuROM

sims3_logo_gerSims 3 kommt ohne das seit EAs “Spore” berühmt-berüchtigte SecuROM nach hause. Ich weiß, mit dieser Meldung bin ich ein Spätzünder.
Eine unfertige Version von Sims 3 wurde schon jetzt bereits 180.000 Mal über einschlägige Netzwerke heruntergeladen. Dass Sims 3 kein SecuROM enthalten soll entschied EA vermutlich deshalb, weil erstens massive Kritik an der Software besteht und zweitens ihr “Spore” zum “Most Pirated Game of 2008” wurde – trotz SecuROM.

 

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